Wenn Sie mit Daten in Teamleader Focus arbeiten, ist die effektive Organisation Ihrer Kontakte und Firmen entscheidend, um das Tool optimal zu nutzen. Zwei gängige Methoden zum Strukturieren und Kategorisieren Ihrer Daten sind Labels und benutzerdefinierte Felder. Obwohl sie auf den ersten Blick ähnlich erscheinen, dienen sie unterschiedlichen Zwecken. Die Wahl des einen oder anderen hat Auswirkungen auf Segmentierung, Berichterstellung, Dokumentanzeige und Integrationen. Lesen Sie hier mehr!
Was sind Labels?
Labels sind Bezeichnungen, die Sie Kontakten und Firmen zuweisen können, um sie anhand gemeinsamer Merkmale zu gruppieren – betrachten Sie sie als informelle Kategorien oder Schlüsselwörter.
Eigenschaften von Tags:
✅ Nur für Kontakte und Firmen
✅ Einmal erstellt und für Kontakte und Firmen wiederverwendet
✅ Deutlich sichtbar auf der Kontakt- oder Firmendetailseite
✅ Sie können einem Kontakt/einer Firma mehrere Labels zuweisen
✅ Sie können mehrere Labels auf einmal hinzufügen oder entfernen
✅ Sie können Segmente basierend auf Labels erstellen
🔴 Nicht exportierbar nach Mailchimp oder Campaign Monitor
🔴 Nicht in Dokumentlayouts wie Angeboten oder Rechnungen sichtbar
Wann Labels verwendet werden
Verwenden Sie Labels zur schnellen Kategorisierung oder temporären Gruppierung – zum Beispiel zum Markieren von Kunden, die an einer Veranstaltung teilgenommen haben, zur Kennzeichnung von VIP-Kunden oder zur Unterscheidung zwischen Interessenten, Kunden und Lieferanten. Labels sind flexibel und einfach in großen Mengen anzuwenden, aber weniger strukturiert.
Was sind benutzerdefinierte Felder?
Mit benutzerdefinierten Feldern können Sie strukturierte Daten in verschiedenen Datensatztypen wie Kontakten, Firmen, Deals, Rechnungen und mehr speichern.
Eigenschaften benutzerdefinierter Felder:
✅ Kann für jeden Dateityp erstellt werden, nicht nur für Kontakte oder Firmen.
🔁 Wenn Sie dasselbe Feld für Kontakte und Firmen verwenden möchten, müssen Sie es zweimal erstellen.
✅ Verschiedene Feldtypen verfügbar: Text, Dropdown-Menü, Kontrollkästchen, Datum usw.
✅ Sie können Segmente basierend auf benutzerdefinierten Feldwerten erstellen.
✅ Exportierbar nach Mailchimp oder Campaign Monitor
✅ Sichtbar in Dokumentlayouts wie Angeboten und Rechnungen
✅ Benutzerdefinierte Felder können in der Statistik zum Filtern verwendet werden.
⚠️ Maximal 25 oder 50 benutzerdefinierte Felder pro Typ
Wann benutzerdefinierte Felder verwenden?
Verwenden Sie benutzerdefinierte Felder, wenn Sie strukturierte, berichtsfähige Daten benötigen. Zum Beispiel: ein Dropdown-Menü für den Kundentyp (Partner, Wiederverkäufer, Endbenutzer), ein Datumsfeld für die Vertragsverlängerung oder ein Kontrollkästchen für die DSGVO-Einwilligung.
Welches Feld sollten Sie verwenden?
- Benötige ich eine schnelle Möglichkeit, Kontakte/Firmen zu kategorisieren und zu filtern, ohne strukturierte Daten zu benötigen? → Labels verwenden
- Muss ich strukturierte Daten speichern, in Dokumente einbinden oder in Tools wie MailChimp exportieren? → Benutzerdefinierte Felder verwenden
In der Praxis profitieren viele Benutzer von der Verwendung beider Methoden: Labels für eine flexible Kategorisierung und benutzerdefinierte Felder, wenn es auf Präzision und Struktur ankommt.
Sie sind sich noch nicht sicher, welche Methode Sie in Ihrem Workflow verwenden sollen? Sehen Sie sich das Video zu Labels vs. benutzerdefinierte Felder an oder lesen Sie die vollständigen Artikel zu: